Ob Streusalz auf Fahrzeugkomponenten, Meeresluft an Offshore-Anlagen oder korrosive Industrieumgebungen – die Beständigkeit Ihrer Produkte gegen salzhaltige Belastungen ist ein zentrales Qualitätsmerkmal. Bei Beck-Messtechnik führen wir Korrosionsprüfungen und Salzsprühtests im akkreditierten Labor nach DIN ISO 17025 durch – präzise, normkonform und dokumentiert.

Unsere Korrosionskombinationskammern ermöglichen sowohl reine Salzsprühnebelprüfungen als auch zyklische Tests mit wechselnden Temperatur- und Klimabedingungen. Fehlerbilder wie Rost, Blasenbildung oder Unterwanderung werden klassifiziert und nach gültigen Normen bewertet.

Unsere Prüfmethoden im Salzsprühtest

  • Salzsprühnebelprüfung (NSS) – kontinuierliche Beaufschlagung mit Natriumchlorid-Lösung (NaCl)
  • Essigsaurer Salzsprühnebeltest (AASS) – für erhöhte Korrosionsanforderungen
  • Korrosionswechseltest (CCT) – zyklische Kombination aus Salzsprühnebel, Feuchte und Kälte
  • Direktes Besprühen – für bauteilspezifische Belastungsszenarien
  • Klimatische Kombination – Salzbelastung mit Temperatur bis 70 °C und Feuchte bis 100%

Korrosionsprüfungen mit Salzen und Bewertungen

Mit Korrosionskombinationskammern können Belastungen durch Salznebel geprüft werden. Dies erfolgt wahlweise als reine Salzsprühnebelprüfung oder in Verbindung mit Temperatur und Klima.

Fehlerbilder wie Rost, Blasenbildung oder Unterwanderung können mit Hilfe von Normen klassifiziert und beurteilt werden.

Equipment

  • Korrosionskombinationskammern: 7
  • Prüfvolumen bis 950 l
  • Zyklische, klimatische Bedingungen möglich
  • Temperaturen bis 70° C und relative Feuchte bis zu 100 %
  • Korrosionswechseltest mit Kälte möglich
  • Korrosionswechseltest, Salzsprühnebel oder direktes Besprühen
  • Verschiedene Salze NaCl, MgCl, NaHCO3
  • Bewertungen von Rostgrad und Blasenbildung möglich

Häufige Fragen zur Korrosionsprüfung & zum Salzsprühtest

Der Salzsprühtest ist ein standardisiertes Verfahren zur Prüfung der Korrosionsbeständigkeit von Materialien, Beschichtungen und Bauteilen. Er ist immer dann erforderlich, wenn Produkte in feuchten, salzhaltigen oder maritimen Umgebungen eingesetzt werden – typisch in der Automobilindustrie, Elektroindustrie oder im Maschinenbau.

Die reine Salzsprühnebelprüfung (z. B. nach DIN EN ISO 9227) setzt das Prüfteil kontinuierlich einem Salznebel aus. Der Korrosionswechseltest (CCT) kombiniert Salz, Feuchte, Kälte und Trocknungsphasen in definierten Zyklen – und bildet damit reale Einsatzbedingungen realistischer ab.

Je nach Norm und Anwendungsfall setzen wir Natriumchlorid (NaCl), Magnesiumchlorid (MgCl₂) oder Natriumhydrogencarbonat (NaHCO₃) ein. Die Konzentration und der pH-Wert werden entsprechend der jeweiligen Prüfnorm eingestellt.

Die Bewertung von Fehlerbildern wie Rost, Blasenbildung oder Unterwanderung erfolgt nach normierten Bewertungssystemen (z. B. DIN EN ISO 4628, DIN EN 13018). Als akkreditiertes Labor nach DIN ISO 17025 erhalten Sie einen rechtssicheren Prüfbericht.

Ja. Dank unserer Ansteuerungstechnik können Prüflinge im aktiven Betrieb getestet werden – auch während der Salznebelexposition. Funktionsdaten werden in Echtzeit überwacht und geloggt.

Das hängt von der Prüfnorm ab. Einfache Salzsprühnebelprüfungen können 24 bis 1.000 Stunden umfassen. Zyklische Korrosionswechseltests sind oft auf definierte Zyklenanzahlen ausgelegt. Wir stimmen den Zeitplan gemeinsam mit Ihnen ab.